02.06.2018 – Subwater Beats Kollektiv

Abtauchen im subkulturellen Ozean des Seins-
Das Subwaterbeatskollektiv lädt zu einer fetten Sause der Sonderklasse ein. Fünf Liveacts aus der elektronischen Sphäre präsentieren euch die dicksten Beatz ausm Untergrund. Von DnB über Dubstep, TripHop, Hip Hop, NeoSoul, Techno, Deephouse, Trance – alles im Gepäck und kein Einziger der dabei nur auf „Play“ drückt. Jeder Act spielt live, kreiert mit euch zusammen das musikalische Energiefeld, aus dem Moment heraus, hereingesogen in den jeweiligen musikalischen Kosmos: experimentell, freaky, wonky oder was auch immer. Auf jeden Fall: fett, deep, ohne Grenzen und vor allem tanzbar.

LINEUP:
Beatdenker
Planet Ion
Loop Motor
Kaspar Müller
ArYstan

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30.05.2018 – Konzert am Mittwoch /// Hysterese & La Vase

HYSTERESE aus Mannheim/Tübingen schreiben eingängige Songs zwischen Punkrock, Garage, Post-Punk und einer Prise Wave-Pop. Mit charakteristischem Wechselgesang, treibenden Gitarren und Nähmaschinenschlagzeug überrollt die Band alles.

LA VASE spielen Post-Punk, bei dem das Wort Punk großgeschrieben werden muss, allerdings in der Herangehensweise ein wenig konventioneller.

26.05.2018 – The Roves & Sixties-Allnighter

decks: tba

live: The Roves (London), Hekla (Berlin)

Einlass: 22 Uhr

Wieder einmal laden wir zu einem Tanzabend der Extraklasse:

THE ROVES aus London verzaubern dich, auf dass du dich direkt in die britischen Beatwurzeln der Sixties versetzt fühlst. Mit ihrer neuen Platte im Gepäck haben sich The Roves vorgenommen, die heißesten europäischen Clubs zu stürmen, wie einst die Beatles die Charts… Tanzgarantie pur!
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05.05.2018 – Free At Last PARTY w The Micronaut, Saite Zwei & Annika Borchert

Anlässlich Ihrer ersten Veröffentlichung auf eigenem Label, laden die Jungs von Saite Zwei, nach den ersten beiden Release Partys in Hamburg und Rostock, nun auch zur „Free At Last Records LABEL PARTY“ in’s Komplex Schwerin ein.
Mit dabei haben sie ihren Remixer The Micronaut, mit ebenfalls dickem Live Set und Lichtshow, sowie DJ Support von Annika Borchert!
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01.06.2018 – Vortrag: Stützpunkt statt Freiraum?

Die Idee, Freiräume in dieser Gesellschaft zu schaffen, an denen
marginalisierte Lebensentwürfe ausgelebt, neue Konzepte von Gesellschaft
entwickelt und politische Organisation stattfinden kann, ist sehr alt.
Sie suggeriert jedoch auch, dass solche Räume außerhalb der
Mehrheitsgesellschaft wirklich etwas anderes schaffen könnten und von
sonstigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen frei wären.

Der Input wird sich an diesen Vorstellungen abarbeiten und gleichzeitig
ein Konzept von “Stützpunkten” entfalten, die ihre Verstrickungen in den
gesellschaftlichen Verhältnissen mitdenken, reflektieren und die durch
progressive Kämpfe verteidigt werden. Hiermit soll zum einen die
Perspektive verschoben werden: Wo „Freiräume“ erkämpft, gestaltet und
verteidigt werden und selbst das Ziel einer entsprechenden Politik
darstellen, stellt sich gegenüber „Stützpunkten“ die Frage, was sie der
eigenen Praxis bringen und wo sie ihre Funktion verlieren. Zugleich soll
so der ausschließliche Fokus auf Subkultur- und Stadtteilzentren
aufgebrochen werden um die Frage zu ermöglichen, welche Stützpunkte
derzeit gebraucht werden.

Als Diskussionsanregung werden hierzu neun Thesen zum Stützpunkt
vorgestellt.

02.05.2018 – Feiern und Gedenken – 73. Jahrestag der Befreiung Schwerins

Aufruf:

Am 2. Mai 1945 wurde Schwerin von den Alliierten befreit. Der Einmarsch der Amerikanischen und der Roten Armee bedeutete für tausende Menschen das Ende des nationalsozialistischen Wahnsinns.
Wir wollen den Jahrestag der Befreiung Schwerins feiern und den Grausamkeiten der Nazis erinnern. Die Geschichte darf nicht vergessen werden, wir müssen Lehren aus ihr ziehen. Eine zunehmende Geschichtsvergessenheit erstarkt zusammen mit einer zunehmenden Akzeptanz rechter Tendenzen.

Würdiges Gedenken

Nur eine Stunde vor dem Eintreffen der Alliierten wurde die Lehrerin Marianne Grunthal auf dem Bahnhofsvorplatz von den Nazis erhängt. Heute ist der Platz zwar nach ihr benannt und eine unscheinbare Gedenktafel ist angebracht, ein wirkliches Gedenken findet aber nicht statt. Vielmehr fanden in der jüngeren Vergangenheit wiederholt wie selbstverständlich rechte Demonstrationen auf dem Grunthalplatz statt, ohne dass sich die Stadt daran gestört hat. Wir wollen ein würdiges Gedenken für Marianne Grunthal, das letzte Opfer des Faschismus in Schwerin.

Kommt zur Kundgebung um 17 Uhr auf dem Grunthalplatz!
Kontakt: a19schwerin [at] systemausfall.org

21.04.2018 – Pöbel MC & Milli Dance / Entartist [Live]

Pöbel MC und Milli Dance verbindet eine ausgeprägte Leidenschaft für kriegerischen Rap mit Antihaltung, ohne sich in wirren Politisierungen oder sonstigem Klamauk zu verlieren. Nach einigen Features von Millis Crew Waving The Guns und Pöbel, sowie diversen gemeinsamen Shows quer durch Deutschland, konnte getrost das Fazit gezogen werden, dass man gemeinsam sowohl auf ‎Tracks als auch auf und neben der Bühne bestens harmoniert. Der schon länger im Raum stehende Gedanke, eines Tages mal etwas gemeinsam zu veröffentlichen, nahm so konkretere Formen an. Das Ergebnis ist „Soli-Inkasso“: 11 Tracks auf Instrumentals verschiedener befreundeter Beatbastler wie Tis-L, Ill Kosby, Platzpatron, China White, Pavel, Dub Dylan sowie Pöbel MC himself. Der Sound ist sehr abwechslungsreich, mal atmosphärisch-tragend mal sportlich-hämmernd, zumeist boombapig mit kleinen Ausflügen in Trap- bzw. ‎Elektropunkgefilde.‎
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18.04.2018 – Live am Mittwochstresen | Lost Notes

Bereits seit 18 Jahren interpretiert die Schweriner Band „Lost Notes“ ihre Lieblingstitel auf eine ganz eigene Art und Weise. Markenzeichen ist der ausgefeilte, ausdrucksstarke 3-stimmige Gesang. Seine Wirkung wird erhöht durch den kammermusikalischen Gegenpol von Geige, Flöte und Saxophon. Rhythmisch auf den Punkt gebracht wird das Ganze durch das präzise Zusammenspiel von Bass, Schlagzeug und zwei Gitarren.
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15.04.2018 – Planungstreffen: Sommerfest in Horst

Nach vielen Jahren ohne Sommerfest für die Asylsuchenden in der Erstaufnahmeeinrichtung Nostorf-Horst und nach der erfolgreichen, großen Mahnwache im Januar möchte Pro Bleiberecht für Juni diesen Jahres endlich wieder ein solches Fest initiieren.
Mit dem Fest wollen wir die Isolation der Asylsuchenden in der Erstaufnahmestelle durchbrechen und das Medieninteresse auf diesen Ort lenken.
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06.04.2018 – Jamel: Willkommen bei der Dorfgemeinschaft

Ein Ortsschild weist Reisenden den Weg von der B 105 in das kleine Dörfchen Jamel. Für Menschen, die das erste Mal den Ort besuchen, scheint der Anblick befremdlich: ein Wegweise weist den Weg nach Braunau am Inn, der Geburtsstadt Adolf Hitlers. Ein riesiges Wandgemälde mit traditioneller Familie und einem Irmisul begrüßt die Besucher. Seit Jahren dominiert die rechte Einstellung der Bewohner das Dorf und dessen Umland. Die Neonazis haben sich dort ihren eigenen Lebensraum mit Arbeitsplätzen, Wohnraum und brauner Erlebniswelt geschaffen. Regelmäßig verwandeln die von der „Dorfgemeinschaft Jamel“ organisierte Großevents, wie Sommersonnenwenden oder Lichterfeste, das Dorf zu einer No-Go-Area für politische Feindbilder. Seit Beginn der 90er ranken sich viele unbegründete Mythen um das Dörfchen. Die Zivilgesellschaft scheint ohnmächtig und hat sich weitestgehend aus der Region zurück gezogen.
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