Kategorie: Theater

25.05.2019 – Wir sind hier – Aufführung der Refugee Theater Groups

Die 12-köpfige Refugees Theater Groups wurde vor 4 Jahren ins Leben gerufen und konnte seitdem bei vielen Auftritten in ganz Deutschland ihre Geschichten erzählen.
Die Schauspieler_innen, welche selbst Fluchterfahrungen haben, wollen den Umgang der Europäischen Union und besonders der deutschen Regierung mit Geflüchteten und Migrant_innen
darstellen, anprangern und bekämpfen. Sie schreiben Szenen, die vom realen Leben der Geflüchteten in einem hinterhältigen System inspiriert sind.
Diese Szene behandeln den Asylantrag, Abschiebungen, unverständliche Briefe, Frontex und wie Grenzen unsere Welt zerteilen. Rassismus im Alltag und auf der Ausländerbehörde, Traumatisierung vom System, moderne Versklavung, die Geflüchteten ohne Rechte, die Gesundheitskarte und immer
wieder warten, warten, warten.
Die Darsteller_innen wollen der Öffentlichkeit und der Welt diese Geschichten erzählen. Sie möchten einem breiten Publikum die schlimme Situation aufzeigen, in der Geflüchtete und Migrant_innen in Europa und besonders in Deutschland leben. Mit ihrem Spiel möchten sie auf die Missstände aufmerksam machen, ihre Stimmen erheben sowie anderen Geflüchteten Orientierung und Informationen an die Hand geben.
Die Veranstaltung dauert etwa 2 Stunden und ist in französischer Sprache mit deutschem Untertitel.

https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/XI225/wir-sind-hier/

18.12.2018 – Nö Theater // Die vergessene Revolution

1918 – Eine Revolution. In Deutschland. Und erfolgreich. Im November beendeten die Revolutionär*innen den Weltkrieg, verjagten den Kaiser, stürzten das System, erkämpften die Demokratie und das Frauenwahlrecht. Sie entwickelten zahlreiche gesellschaftliche Alternativen und Utopien. Doch die Revolution wurde verraten, brutal erstickt und hundert Jahre später ist sie fast vollständig vergessen. Selbst im Jubiläumsjahr wird ein mögliches Gedenken von den Jahrestagen Karl Marx‘ und der 68er Bewegung überlagert.

Das nö theater nimmt den Karabiner in die Hand, wendet sich diesem blinden Fleck der Geschichte zu, sucht nach Ursachen, offenen Wunden und versucht in einem flammenden Plädoyer die Revolution dem Vergessen zu entreißen. Ein dokumentarisches Theaterstück über eine Geschichte zwischen zwei Weltkriegen, die sanft beginnt und mit Blut überzogen wird.

Eine Produktion des nö theaters in Koproduktion mit dem Theater Tiefrot, dem Polittbüro Hamburg und der Theaterakademie Köln.

Schauspiel: Soraya Abtahi, Natalie Buba, Anne K. Müller, Asta Nechajute, Sophie Roßfeld

Inszenierung: Janosch Roloff
Lichtdesign: Marek Mauel
Regieassistenz: Noelle Fleckenstein

http://www.noetheater.de/album/die-vergessene-revolution/

Einlasz: 19:30

28.01.2018 – Nö Theater – Inside AfD

Herbst 2017. Irgendwo in Deutschland. Die führenden Köpfe der AfD träumen von der parlamentarischen Machtübernahme und dem schleichenden Sieg im Kampf um die Deutungshoheit von Begrifflichkeiten. Doch dann kommt alles ganz anders. Ihr Visionär und Hauptredner ist plötzlich verschwunden und an seiner Stelle betritt ein afrikanisches Chamäleon die politische Bühne. Die zunächst als Krise wahrgenommene Situation entpuppt sich für die AfD als große Chance sich tief in der Gesellschaft zu verankern. Ein moderner Barbarossa-Mythos entsteht.
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07.11.2017 – Film über und Gespräch mit: Rabbi Wolff

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Landesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus statt.

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt.
Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.
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