Autor: gauron

23.06.2018 – Flohmarkt rund ums Haus

Live Musik
Bar
Grill und Buffet Station
Workshops

Am 23. Juni 2018 lädt euch das Komplex zu einem bunten Straßen- und Hoffest mit Flohmarkt, Livemusikke (u.a. Tená Yak ), leckeren Sommer-Coctails und feinem Grillgut ein!

Wer gerne einen Flohmarkt-Stand machen möchte, meldet sich bitte bis 20.6.2018 bei mir unter der Mailadresse: genevieve-momo@web.de oder schreibt mit eine PN!
Gerne können auch die Kleinen mitmachen!

Standgebühren: 5 Euro oder ein Beitrag für das Buffet, z.B. ein Kuchen o.ä

16.06.2018 – Kundgebung: Gegen Isolation und Ausgrenzung!

Gemeinsam gegen Isolation und Ausgrenzung

Am 16. Juni 2018 findet vor der Erstaufnahmestelle Nostorf-Horst eine Kundgebung unter dem Motto „Break Isolation! – Gegen Ausgrenzung und Isolation!“ statt. PRO BLEIBERECHT, der Flüchtlingsrat Hamburg, die Flüchtlingshilfe Schwerin und das Komplex aus Schwerin möchten damit Kontakt zu den Asylsuchenden aufbauen. Wir fordern Landes- und Bundespolitik auf, Asylsuchende nicht mehr zwangsweise in Sammeleinrichtungen unterzubringen – auch nicht zu Beginn des Asylverfahrens in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAS).

Bei der Kundgebung wird es ein buntes Programm geben – Musik, Kinderspielebus, Kleiderspenden, Kaffee und Kuchen -, um tatsächlich auf Augenhöhe den Kontakt in das Lager herzustellen. Das Wort soll an die Bewohner*innen der Einrichtung gehen, um ihre Stimmen zu hören.

Wir laden Sie/euch ein, zwischen 13-18 Uhr am 16. Juni vor der Erstaufnahmestelle das Anliegen „Break Isolation! – Gegen Ausgrenzung und Isolation!“ auf die Straße zu tragen.
Informationen zur gemeinsamen Anreise aus verschiedenen Städten in MV, Hamburg und Lüneburg findet ihr/Sie unter bleiberecht-mv.org/break-isolation.
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02.06.2018 – Subwater Beats Kollektiv

Abtauchen im subkulturellen Ozean des Seins-
Das Subwaterbeatskollektiv lädt zu einer fetten Sause der Sonderklasse ein. Fünf Liveacts aus der elektronischen Sphäre präsentieren euch die dicksten Beatz ausm Untergrund. Von DnB über Dubstep, TripHop, Hip Hop, NeoSoul, Techno, Deephouse, Trance – alles im Gepäck und kein Einziger der dabei nur auf „Play“ drückt. Jeder Act spielt live, kreiert mit euch zusammen das musikalische Energiefeld, aus dem Moment heraus, hereingesogen in den jeweiligen musikalischen Kosmos: experimentell, freaky, wonky oder was auch immer. Auf jeden Fall: fett, deep, ohne Grenzen und vor allem tanzbar.

LINEUP:
Beatdenker
Planet Ion
Loop Motor
Kaspar Müller
ArYstan

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30.05.2018 – Konzert am Mittwoch /// Hysterese & La Vase

HYSTERESE aus Mannheim/Tübingen schreiben eingängige Songs zwischen Punkrock, Garage, Post-Punk und einer Prise Wave-Pop. Mit charakteristischem Wechselgesang, treibenden Gitarren und Nähmaschinenschlagzeug überrollt die Band alles.

LA VASE spielen Post-Punk, bei dem das Wort Punk großgeschrieben werden muss, allerdings in der Herangehensweise ein wenig konventioneller.

01.06.2018 – Vortrag: Stützpunkt statt Freiraum?

Die Idee, Freiräume in dieser Gesellschaft zu schaffen, an denen
marginalisierte Lebensentwürfe ausgelebt, neue Konzepte von Gesellschaft
entwickelt und politische Organisation stattfinden kann, ist sehr alt.
Sie suggeriert jedoch auch, dass solche Räume außerhalb der
Mehrheitsgesellschaft wirklich etwas anderes schaffen könnten und von
sonstigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen frei wären.

Der Input wird sich an diesen Vorstellungen abarbeiten und gleichzeitig
ein Konzept von “Stützpunkten” entfalten, die ihre Verstrickungen in den
gesellschaftlichen Verhältnissen mitdenken, reflektieren und die durch
progressive Kämpfe verteidigt werden. Hiermit soll zum einen die
Perspektive verschoben werden: Wo „Freiräume“ erkämpft, gestaltet und
verteidigt werden und selbst das Ziel einer entsprechenden Politik
darstellen, stellt sich gegenüber „Stützpunkten“ die Frage, was sie der
eigenen Praxis bringen und wo sie ihre Funktion verlieren. Zugleich soll
so der ausschließliche Fokus auf Subkultur- und Stadtteilzentren
aufgebrochen werden um die Frage zu ermöglichen, welche Stützpunkte
derzeit gebraucht werden.

Als Diskussionsanregung werden hierzu neun Thesen zum Stützpunkt
vorgestellt.

02.05.2018 – Feiern und Gedenken – 73. Jahrestag der Befreiung Schwerins

Aufruf:

Am 2. Mai 1945 wurde Schwerin von den Alliierten befreit. Der Einmarsch der Amerikanischen und der Roten Armee bedeutete für tausende Menschen das Ende des nationalsozialistischen Wahnsinns.
Wir wollen den Jahrestag der Befreiung Schwerins feiern und den Grausamkeiten der Nazis erinnern. Die Geschichte darf nicht vergessen werden, wir müssen Lehren aus ihr ziehen. Eine zunehmende Geschichtsvergessenheit erstarkt zusammen mit einer zunehmenden Akzeptanz rechter Tendenzen.

Würdiges Gedenken

Nur eine Stunde vor dem Eintreffen der Alliierten wurde die Lehrerin Marianne Grunthal auf dem Bahnhofsvorplatz von den Nazis erhängt. Heute ist der Platz zwar nach ihr benannt und eine unscheinbare Gedenktafel ist angebracht, ein wirkliches Gedenken findet aber nicht statt. Vielmehr fanden in der jüngeren Vergangenheit wiederholt wie selbstverständlich rechte Demonstrationen auf dem Grunthalplatz statt, ohne dass sich die Stadt daran gestört hat. Wir wollen ein würdiges Gedenken für Marianne Grunthal, das letzte Opfer des Faschismus in Schwerin.

Kommt zur Kundgebung um 17 Uhr auf dem Grunthalplatz!
Kontakt: a19schwerin [at] systemausfall.org

Stadt führt umstrittene Videoüberwachung ein – Linkes Engagement ist Dorn im Auge

Seit Monaten gibt es in der Schweriner Stadtverwaltung und den Medien eine Diskussion darüber, ob eine Videoüberwachung am Marienplatz für mehr Sicherheit und Ordnung sorgen würde. Dazu hat die „Projektgruppe Videoüberwachung“, die sich sowohl aus Polizei als auch Personen der Stadtverwaltung zusammensetzt, ein „Umsetzungskonzept“ erarbeitet. Darin muss auch die räumliche Nähe des Komplex und die Solidarität der dort Aktiven als mögliches Gefahrenpotential herhalten.

Auf dem Marienplatz, als zentralem Platz und Verkehrsknotenpunkt, treffen zwangsläufig verschiedene Interessensgruppen aufeinander. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen, erst im Januar prügelte sich dort eine größere Gruppe Deutscher. Im Jahr 2016 entwickelte sich der Platz zum Treffpunkt für jugendliche Geflüchtete. Dabei kam es auch mehrfach zu Konflikten sowohl unter den Geflüchteten als auch mit Neonazis.

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