Hinter den Toren dieser Stadt (Kollektivschuld)

Hinter den Toren dieser Stadt – das kollektive Verbrechen; Ein Beitrag zum 60. Jahrestag der militärischen Besetzung Schwerins und Befreiung der Opfer aus der nationalsozialistischen Barbarei. Antifa [affect] Schwerin-Mitte, 10. April 2005

Am frühen Morgen des 02. Mai 1945 erreichten Panzereinheiten der 2. Belorussischen Front der Roten Armee unter Marschall Rokossowski das Ostufer des Schweriner Sees, während im Westen die 21. Anglo-amerikanische Heeresgruppe des Feldmarschalls Montgomery in Richtung der Demarkationslinie vorrückte. Bereits in den Mittagsstunden besetzten Einheiten der 8. Amerikanischen Infanteriedivision kampflos die 60.000 Einwohner zählende Gauhauptstadt Schwerin und besiegelten ihre militärische Niederlage.Das Zusammentreffen der antideutschen Koalition auf der „Meeting- Line“ bedeutete allein im Raum Schwerin die Befreiung für tausende Opfer des nationalsozialistischen Wahns.

In Raben Steinfeld befreiten sowjetische Panzer am 02. Mai den größten Teil des Todesmarsches aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück mit ca. 18.000 Häftlingen. Mindestens 6.000 der insgesamt 33.000 Gefangenen sind auf dem Weg durch Hunger, Entkräftung oder „Genickschußkommandos“ der SS- Bewacher zu Tode gekommen. Zugleich wurden hinter den Toren der Stadt hunderte Menschen – Zwangsarbeiter, Kriegs-gefangene, sich versteckende Juden oder „Patienten“ des „Euthanasieprogramms“ – durch den Einmarsch der Alliierten Trup-pen aus ihrer inhumanen Situation erlöst.

Erst mit der bedingungslosen Kapitulation des besetzten Deutschlands am 08. Mai 1945 wurde auch das gesamte Ausmaß der Barbarei deutlich. Insgesamt 40 Millionen Menschen fielen dem kollektiven Vernichtungswahn der Deutschen durch Krieg und Terror zum Opfer. Ob Juden, Sinti und Roma, Kommunisten, Sozialdemokraten, NS- Gegner, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, sogenannte „Asoziale“, „Berufsverbrecher“, „Arbeitsscheue“ oder „Geisteskranke“ – in den Augen ihrer Peiniger besaßen sie kein Recht auf Leben.

AG Zivilisationsbruch
Anläßlich der Begräbnisfeier für die 144 im KZ Wöbelin gefundenen Toten am 08. Mai 1945 in Hagenow fand die amerikanische Besatzungsmacht folgende Worte:

„In diesen offenen Gräbern liegen die verhungerten, mißhandelten Leichen von 144 Staatsangehörigen vieler Länder. […] Sie wurden gejagt, geschlagen und verhungerten, um den […] Durst der deutschen Kriegsmaschine zu stillen. […] Was ihr heute in Hagenow als Zeugen seht, ist nur ein einziges kleines Beispiel von dem, was man in Eurem deutschen Vaterland, so wie es weit und breit ist, sehen kann. Unzählige Massen von anderen alliierten Soldaten und deutschen Bürgern erbeben vor ähnlichen Begräbnisfeiern, sowie Ihr heute erbebt. Die Alliierten erbeben, weil sie nie davon träumten, daß eine durch die Massen unterstütze menschliche Führung sich so erniedrigen konnte, für solche Folgen verantwortlich zu sein, wie diese in den offenen Gräbern. Ihr Deutschen erbebt aus Euren eigenen Gründen. Manche von Euch, die Ihr an diesen Greueltaten teilgenommen habt, erbebt vor Angst, daß Eure Schuld bewiesen wird, und das wird auch erfolgen. Andere von Euch erbeben, weil Ihr solche Verschlechterungen zugelassen habt. Die zivilisierte Welt erbebt, weil sie sieht, wie tief ein Teil von ihr herabgesunken ist. Diese Welt will nicht glauben, daß nur eine kleine Gruppe deutscher Gangster, Fanatiker und Wahnsinniger diese Greueltaten verübt hat. Diese Welt muß glauben und glaubt, daß das ganze deutsche Volk für das Geschehene verantwortlich ist.“

Die Amerikaner bewiesen in dieser Rede bereits am Tage der Kapitulation des besetzten Deutschlands die Fähigkeit, Schlüsse hinsichtlich der Schuld an der Shoa zu ziehen. In der Kernaussage schrieben sie dem gesamten deutschen Volk eine Mittäterschaft an den Verbrechen zu und prägten damit die Kollektivschuldthese. In einer beeindruckenden Bündigkeit brachten sie auf den Punkt, daß es zu solchen Greueltaten, wie sie in Nazi- Deutschland geschehen sind, mehr als nur eine kleine Führungsclique um Adolf Hitler benötige. Jeder Deutsche müsse demnach eine Verantwortung für Auschwitz besitzen, weil er entweder direkt an den Verbrechen beteiligt war, sie toleriert oder davon gewußt hat.

Schwerins Einwohner engagierten sich fleißig für die deutsche Vernichtungsmaschinerie und ihren reibungslosen Betrieb. Bis zum Einmarsch der Alliierten Streitkräfte setzte das Schweriner Stadtbauamt Kriegsgefangene aus mehreren Nationen für die Straßenunterhaltung und Luftschutzmaßnahmen, bei der Müllabfuhr, der Friedhofsverwaltung und der Unterhaltung städtischer Gebäude ein. Zudem forderten mehrere Privatbetriebe, darunter die Baufirma Parbs aus der Werderstraße, die in der „Adolf Hitler Kaserne“ (heutiges Innenministerium) arretierten Zwangsarbeiter als billige Arbeitskräfte an. Ein Großteil von ihnen durchlief zuvor das Kriegsgefangenenlager am Grünen Tal mit insgesamt 15.000 Inhaftierten. Dort sind rassistisch motiviert zwischen 1940 und 1945 mindestens 500 sowjetische Gefangene von ihren deutschen Bewachern auf brutalste Weise ermordet worden.

Diese Vernichtung war die letzte Konsequenz einer kollektiv herbeihalluzinierten externen Bedrohung der deutschen Volksgemeinschaft. Um die „Reinigung des Volkskörpers“ von innen heraus voran zu treiben, ließ das Erbgesundheitsgericht am Demmlerplatz in den Heil- und Pflegeanstalten am Sachsen- und Lewenberg „minderwertige“ Menschen zwangssterilisieren. Für derlei Eingriffe standen in Mecklenburg 14 Krankenhäuser zur Verfügung, vier davon in Schwerin. Mehr als 900 Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen, psychisch Kranke, Alkoholiker oder so genannte „Asoziale“ wurden in Schwerin durch eine Überdosierung von Veronal, Luminal oder Morphium im Essen oder durch eine Injektion getötet. Unter ihnen befanden sich auch 100 Kinder, die zwischen 1941 und April 1945 unter der Leitung von Dr. Alfred Leu ermordet wurden.

Viele Schweriner arbeiteten und bewegten sich tagtäglich im Umfeld dieser Verbrechen. Daß sie von den Greueltaten nichts gewußt haben sollen, ist nur schwerlich vorstellbar. Vielmehr profitierten sie von den Zwangsarbeitern und befürworteten das „Euthanasieprogramm“ und die Mißhandlung von Kriegsgefangenen. Wie sehr sich Schwerins Einwohner mit dem nazistischen Unterbau der Verbrechen identifizieren konnten, beweisen die Ergebnisse der Reichstagswahlen. Bereits 1930 wurde die NSDAP in Mecklenburg- Schwerin auf Anhieb zweitstärkste Partei. Nur zwei Jahre später erhielt die NSDAP bei den Landtagswahlen in Mecklenburg sogar 49 Prozent der Stimmen und konnte die Regierung fortan alleine übernehmen. Über Jahre hinweg fanden Parteiveranstaltungen bei Schwerins Einwohnern einen regen Zuspruch. Nicht nur angesichts dieser Fakten erscheint das Argument, daß alleinig die Angst vor dem autoritären Regime Hitlers dessen Sturz verhindert habe, lächerlich.

Die Novemberpogrome 1938 in Deutschland liefern wohl den überzeugendsten Beleg für eine breite Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus und eine gigantische Akzeptanz seiner Ideologie in der deutschen Bevölkerung. In der Nacht vom neunten auf den zehnten November machte sich auch in Schwerin der Pöbel aus freien Stücken daran, den gesellschaftlich etablierten Antisemitismus praktisch werden zu lassen. Die Söhne verschiedener angesehener Handwerkerfamilien zerstörten den jüdischen Zigarrenladen „Perl“ in der Wismarschen Straße unter dem Jubel der Nachbarn. Die Verwüstung des Juweliergeschäfts „Löwenthal“ in der Schmiedestraße bot Schwerins Bürgern eine willkommene Möglichkeit zur Plünderung und Hausfrauen freuten sich über den arisierten Hausrat. Noch in derselben Nacht verhaftete die Kriminalpolizei 16 Juden und brachte sie in das Zuchthaus Neustrelitz. Bis 1945 wurden insgesamt 47 Schweriner Juden unter anderen in die Konzentrationslager Auschwitz und Theresienstadt deportiert und ermordet. Das Wissen über den liquidatorischen Antisemitismus, über die Deportationen aus Schwerin läßt sich nicht leugnen, wenn die jüdischen Nachbarn nicht mehr nebenan wohnen, ihr Hausrat im eigenen Wohnzimmer seinen Platz gefunden hat.

Es bleibt also dabei: Wer nicht mitgemacht hat, hat zugeschaut. Wer nicht zugeschaut hat, hat weggesehen.

Das Märchen von Deutschen und Nazis
Die Amerikaner unternahmen 1945 den Versuch, die deutsche Bevölkerung im Rahmen des Reeducation- Programms mit ihren Taten zu konfrontieren. Sie führten die Deutschen durch die frisch befreiten Konzentrationslager und veröffentlichten Plakate mit Photographien aus den Vernichtungsstätten. Darunter stand der Schriftzug „Das ist Eure Schuld“. Das Programm wurde jedoch bald wieder abgesetzt, da die Auseinandersetzung mit den eigenen Taten ausblieb. Die Bürger der BRD distanzierten sich von den Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Kriegsgefangenschaft der Heimkehrer stand in der Bevölkerung im Vordergrund und die Alliierten wurden eher als Besatzer denn als Befreier empfunden.

Die Tatsache, daß die These einer kollektiven Schuld in der DDR indiskutabel war, begründete sich hauptsächlich durch ihr spezielles Staatsverständnis. Die systemimmanente Perspektive auf den Nationalsozialismus und seine Ursachen, läßt sich an der vom Bildhauer Gerhard Thieme selbst gelieferten Interpretation seiner Monumentalplastik „Die Mutter“ (Raben Steinfeld) sehr gut veranschaulichen:

„Es ist eine Mutter, die mit der rechten Hand doch das Leben hergeben muß (das Leben ihres oder ihrer Söhne oder Töchter), […]. Sie ist ein ehrendes Gedenken für die Opfer des Todesmarsches. Sie ist vom konkreten Erlebnis her eine sowjetische Mutter, sie kann eine deutsche, sie kann eine polnische, sie kann eine tschechische Mutter sein. Diese Mutter ist namenlos in ihrem Leid, das der Imperialismus über die Völker gebracht hat und noch bringt…“

An der Interpretation der Plastik fällt zunächst auf, daß sich Gerhard Thieme einer Konkretion ihrer Bedeutung verweigert. Die Begrifflichkeiten sind abstrakt gewählt, beliebig und austauschbar. Er will sich bezüglich der Nationalität der trauernden Mutter nicht festlegen. Unabhängig vom „konkreten Erlebnis“ zieht er auch die Möglichkeit einer deutschen Mutter in Betracht. Diese Perspektive verwischt die Grenzen zwischen Tätern und Opfern des Nationalsozialismus und bedeutet eine Negation der Schuld aller Deutschen an den Verbrechen im Dritten Reich. Einer konkreten, kollektiven Schuld der Deutschen Gemeinschaft an Auschwitz setzt Thieme den „Imperialismus“ als abstraktes, kausales Moment entgegen. Als Leidtragende des imperialistischen Auswuchses, des Faschismus, macht er pluralisch „die Völker“ aus.

Diese bewußt offene Formulierung stilisiert die Deutschen – als eins von vielen Völkern – zu Opfern von Hitlers Schergen und gibt damit ein wesentliches Element der DDR- Geschichtsschreibung wieder. Das unschuldige deutsche Volk sei durch das autoritäre Regime Hitlers unterdrückt und in den Krieg geführt worden. In der DDR war eine Differenzierung von Faschisten und Deutschen wesentlicher Bestandteil des Gedenkens an den Nationalsozialismus. Die DDR- Führung wollte die DDR selbst in eine antifaschistische Tradition stellen. Daher mußte die DDR- Bevölkerung zu Antifaschisten oder zumindest zu Nicht- Nazis klassifiziert werden. Zwar wurden nach dem Krieg führende Nationalsozialisten aus ihren Ämtern entfernt, verfolgt und verurteilt. Eine umfassende Entnazifizierung der DDR brauchte jedoch nicht verordnet werden, da sie dem antifaschistischen Staatsverständnis entsprach. Diese Lesart bot der Bevölkerung die Möglichkeit einer kollektiven und sogleich individuellen Läuterung und machte eine weitere Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte überflüssig.

Totalität total

Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten war die letzte praktische Konsequenz aus Auschwitz nichtig. Durch den Fall der Mauer und den Abzug der Besatzungsmächte wurde Deutschland wieder international handlungsfähig. Es erlangte seine uneingeschränkte Souveränität zurück und konnte auf der politischen wie ökonomischen Weltbühne mitspielen. Passend dazu reformierte die Bundesrepublik die Sicht auf die eigene Geschichte und die Kultur des Erinnerns um das Ansehen Deutschlands in ein geeignetes Licht zu rücken. Unter dem Diktat der Totalitarismus- Doktrin entwickelte sich so eine Gedenkkultur, nach der die Deutschen unter zwei Diktaturen gelitten hätten. Diese Perspektive verleugnet einerseits die Mittäterschaft der deutschen Bevölkerung an der Shoa, indem sie selbige zu Opfern stilisiert und rückt andererseits die Naziherrschaft in die Nähe des Realsozialismus. In Schwerin manifestiert sich diese Version des Blicks auf die Geschichte im „Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer deutscher Diktaturen“. Hier bemüht sich die Landeszentrale für Politische Bildung MV in offiziell zwei Ausstellungen, die Geschichte des Justizgebäudes am Demmlerplatz aufzuarbeiten. Nur wenige Zentimeter Stahlbeton trennen das Kapitel „Endlösung der Judenfrage“ und die Tafeln, welche über die sowjetischen „Militärtribunale zur Aburteilung deutscher Zivilisten“ informieren. Die Prozesse gegen Nationalsozialisten – welchen das Prädikat „politische Häftlinge“ zugestanden wird und sie damit in gefährliche Nähe zum Widerstand im Dritten Reich rückt – seien lediglich „Ausdruck des erneuten Mißbrauchs der Justiz durch die SED“.

Ein Geschichtsbewußtsein neuer Couleur entwickelte sich erst mit der Regierungsübernahme durch Rot- Grün. Der aus der Kohlära übernommene Hang zu Schlußstrichdebatten fand ein Ende und die Vokabel „Verantwortung“ hielt Einzug in die Thematik. Das offizielle Deutschland gab vor, aus seiner Geschichte gelernt zu haben. Der Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien wurde mit der speziellen Verpflichtung Deutschlands begründet, Sorge dafür zu tragen, daß sich Auschwitz nicht wiederhole. Der erste deutsche Angriffskrieg nach 1945 wurde nicht trotz, sondern wegen Deutschlands Vergangenheit geführt.

Kooperative Geschichtshäutung

Die Reden von Joseph Fischer zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz vor der UNO und die Ansprache von Bundespräsident Köhler vor der israelischen Knesset im Februar lassen einen neuen Trend Einzelner in der offiziellen Vergangenheitsbewältigung erkennen. Der deutsche Außenminister ist bereit, die Singularität der Shoa und eine massenhafte, wenn auch nicht kollektive Verantwortung der deutschen Täter einzugestehen.

Das gesellschaftliche Denken und die provinzielle Politik sind indes noch weit von dieser Einsicht entfernt. Die Mecklenburger Bevölkerung beweist – stellvertretend für die deutsche – immer wieder aufs Neue, daß Leitgedanken nationalsozialistischer Ideologie gesellschaftlich etabliert sind. Die Einladung des einschlägigen Antisemiten Martin Hohmann durch die Junge Union Nord- West- Mecklenburg zu deren Neujahrsempfang und 253 rechtsextremistische Straftaten im Jahr 2003 in MV sprechen für sich. Untrennbar davon offenbart die deutsche Gesellschaft beständig Schemen der Schuldabwehr. Sie sind sowohl Ausdruck des Verdrängens, als auch ein Teil davon. Statt die wirklichen Ursachen der nationalsozialistischen Barbarei zu erfragen, haben die Täter und ihre Nachkommen stets absurde Erklärungen und Zusammenhänge als Antworten vorgeschoben. Ein bedeutendes Attribut der Abwehr von Schuld ist die Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber der Shoa und ihrer Opfer. Wenn der Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, Norbert Claussen, es nicht für seine moralische Pflicht empfindet, am 08. Mai 2005 auf dem Platz der Opfer des Faschismus an der offiziellen Gedenkfeier teilzunehmen, so verspricht dies eine unsägliche Tendenz, in der sich die Bürger Schwerins langsam aber sicher ihrer Geschichte entledigen.

Vielleicht weiß schon die nächste Generation nicht mehr, wofür die Gedenkstätte in Raben Steinfeld eigentlich stehen sollte: Nicht für einen Unfall in der Geschichte für den irgend jemand verantwortlich war, sondern für die ungeheuren Verbrechen, die von den eigenen Urgroßeltern gemeinschaftlich auch in dieser Stadt begangen worden sind.

Unser Mitgefühl und unsere Trauer gelten in diesen Tagen den Opfern des deutschen Vernichtungswahns, den Überlebenden und den gefallenen alliierten Soldaten.

Wir danken den Befreiern, der ruhmreichen antideutschen Koalition, für die Niederwerfung Nazideutschlands und die Befreiung vom Nationalsozialismus!

08. Mai 1945 – 2005
60 Years of Liberation!